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Nordspanien

Nordspanien mit Santiago de Compostela

 

Erste Planungen zum Ziel Jakobsweg nach Santiago de Compostela in Nordspanien sind auf viele Ideen der damals in der katholischen Kirchengemeinde St. Jakobus Dinslaken tätigen Geistlichen und Mitarbeiter zurückzuführen. So hatte insbesondere der damalige Pfarrer, Paul Wilhelm Zeitler, immer wieder angeregt, eine solche Reise zu unternehmen. Wir hatten (damals aber noch nicht als „Sankt-Jakobus-Reisen e. V.“) an diesen Planungen nicht nur teilgenommen, sondern auch einen festen Reisetermin im Auge: 1977 sollte die Reise stattfinden. Leider hatten sich nur wenige Interessenten gemeldet, sodass wir unsere eigentlich feststehende Reise wieder absagen mussten. Das bedauerte nicht nur Pfarrer Zeitler sondern natürlich auch wir. Wir brauchten dann doch einige Jahre, bis wir uns wieder entschlossen hatten, einen 2. Anlauf zu wagen. Gemeinsam mit der Diözesanpilgerstelle Münster wurde für 1990 diese Reise geplant. Es gelang tatsächlich, wenigstens eine kleine Gruppe zusammen zu bekommen, sodass wir die 16-tägige Busreise dann durchführen wollten. Mit dabei waren Pfarrer Paul W. Zeitler, aber auch Pater Heinrich Bergmann, der in Brasilien arbeitete und hin und wieder seinen Bruder Hermann in Hiesfeld besuchte. Geleitet wurde diese Reise übrigens von Winfried Siedlaczek (der anschließend in der St.-Jakobus-Kirche die 15. Kreuzwegstation, das Ambo und den Tabernakel schuf) zusammen mit seinem Schwager. Es war eine beeindruckende Reise, Höhepunkt war die Feier der hl. Messe in der Kathedrale von Santiago de Compostela mit Pfarrer Zeitler als Hauptzelebranten.

 

Bereits 1995 konnten wir die 2. Reise „Nordspanien/Santiago de Compostela“ durchführen. Die 3. Reise folgte 2005 mit rund 50 Teilnehmern! Während die 2. Reise Herr Heinrich Meyer aus Münster leitete, war Jürgen Plötz, der zu dieser Zeit in Würzburg studierte, von der Diözesanpilgerstelle als Leiter der 3. Reise ausgesucht worden. Er sagte bereits nach dieser Reise zu, auch die nächste Reise zu leiten, wenn er es zeitlich einrichten kann.

 

Nun, nach 2000 haben wir dann die Reisen nach Spanien selbst organisiert. Geplant wurde dann für 2005. Natürlich sprachen wir Jürgen Plötz wegen der Reiseleitung an. Er musste aber absagen, da er eine feste Anstellung zum 01.01.2005 erreichen konnte. Allerdings hatte er zugesagt, uns andere Reiseleiter(innen) zu nennen. Beide Reiseleiterinnen konnten aus zeitlichen Gründen unsere Reise nicht übernehmen, aber aus den Gesprächen ergab sich eine weitere Adresse, die erfreulicherweise auch zum Ziel führte. Seit 2005 arbeiten wir hinsichtlich der Programmgestaltung und Reiseleitung mit Angelika Urscher aus Bad Aibling zusammen. Nach 2005 fanden dann weitere Reisen auf dem Camino Francès 2008 und 2011 statt.

 

Einmal – nämlich 2015 – fand eine Reise auf dem Camino Norte statt.

 

Die 7. Reise auf dem Camino Francès wird also im nächsten Jahr sein: Samstag, 13. Juni 2020, bis Sonntag, 28. Juni 2020.

 

Zum 5. Mal wird Angelika Urscher diese schöne Reise leiten. Sie hat übrigens nicht nur Busreisen nach Nordspanien mitgemacht bzw. geleitet, sondern hat auch den gesamten spanischen Weg zu Fuß kennengelernt. Sicherlich einer der bekanntesten „Wanderer“ oder „Pilger“(?) war HaPe Kerkeling („Ich bin dann mal weg“), aber von uns hat Klaus Hebel – einer unserer Reisebegleiter – die Strecke von Pamplona nach Santiago de Compostela zu Fuß auf sich genommen.

 

Unsere Reise wird auch diesmal kleine Etappen zu Fuß beinhalten, vielleicht 4 x oder 5 x, Strecken von etwa 5 Kilometern, eventuell auch mal 7 oder 8, insgesamt auf unserer 16-tägigen Reise rund 30 km. Man kann mitlaufen, man muss nicht. Wer sich entscheidet, im Bus sitzen zu bleiben, darf das. Auch wenn man wirklich nur „Salonpilger“ sein möchte (das sind die „Pilger“, die mit dem Bus unterwegs sind), ist das völlig in Ordnung. Wir sind uns sicher, dass alle Reisegäste, egal ob auch ein wenig zu Fuß oder eben nur im Bus, den „Weg der großen Sehnsucht“ kennenlernen.

 

Layout
Heinz-Georg Müller
Fotos
Heinz-Georg Müller
Klaus Müller

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